Social Writing

Wenn sich das gedruckte, im Buchhandel zu kaufende Buch zum überall und jederzeit verfügbaren E-Book wandelt, müssen sich auch die Vermarktungsstrategien anpassen. Wenn nicht mehr Verlage, sondern immer mehr die User selbst in sozialen Netzwerken darüber entscheiden, was wahrgenommen, worüber geredet, was gekauft wird, dann müssen diese sozialen Netze ins Zentrum des Marketing rücken. Das ist in Zeiten von Facebook fast schon eine Binsenweisheit.

 

Viel weniger offensichtlich ist allerdings, wie man soziale Netze erfolgreich im Marketing nutzen kann. Viele Unternehmen versuchen beispielsweise, auf Facebook klassische Push-Strategien wie etwa Gewinnspiele einzusetzen, um möglichst viele "Fans" zu gewinnen. Doch das nützt kaum etwas - was User weiterempfehlen, wollen sie sich nicht von anderen vorschreiben lassen.

 

Eine wesentlich effektivere Möglichkeit ist es, User selbst in die Gestaltung von Inhalten einzubeziehen und so um eine Contentmarke herum eine aktive Community aufzubauen. Erfolgsbeispiele aus dem Bereich der Computerspiele, aber auch der Softwareentwicklung und des Online-Handels zeigen, wie mächtig dieses Konzept ist. Dass das prinzipiell auch in der Literatur funktionieren kann, beweisen etwa erfolgreiche Leser-Communities wie Lovelybooks oder Büchereule.de oder auch zahlreiche Fan-Fiction-Projekte.

 

Wer an der Erstellung von Inhalten mitwirkt, hat ein Eigeninteresse daran, sein soziales Netzwerk darüber zu informieren. So wird jeder Mitwirkende zum Botschafter der Marke. Youtube, Wikipedia und Facebook verdanken ihren Erfolg wesentlich diesem Effekt.

 

Um dieses Konzept der Mitwirkung auf Contentmarken im Literaturbereich zu übertragen, ist es notwendig, eine Community von Lesern und Autoren aufzubauen, die gemeinsam an einem literarischen "Universum" arbeiten. Dafür benötigt man eine geeignete technische Plattform, die es auf einfache Weise und ohne besondere Vorkenntnisse ermöglicht, kreative Inhalte zu erstellen bzw. hochzuladen, zu bewerten und zu diskutieren.

 

Eine solche Plattform hat briends entwickelt. Sie befindet sich zurzeit in einem ersten, eigenen Projekt in der Erprobung. Siehe www.mygnia.de.

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Geschäftsführer: Dr. Karl-Ludwig von Wendt